Seit 1964 weit über 300 Ausstellungen im In- und Ausland.
Otmar Alt lebt und arbeitet in Hamm.
Arbeiten von Otmar Alt sind ständig in der Galerie Kley ausgestellt.
Der Name Otmar Alt ist in der Welt der Kunst ein Begriff. Seine Werke waren in vielen deutschen Museen, Kunstvereinen und Galerien ausgestellt und sind noch immer in einer nicht abreißenden Serie von Ausstellungen zu sehen. Viele von ihnen haben längst in öffentliche und private Sammlungen Eingang gefunden. Als anhaltend erfolgreiche Präsenz auf dem nationalen und internationalen Kunstmarkt gründet nicht zuletzt darin, dass er seinen höchst eigenwilligen Weg kompromisslos ging und geht. Weil er sich jenseits aller Trends ausschließlich seinen Inspirationen überlässt, passt er in kein System. Fest steht, dass seine Arbeiten in der Regel auch denen gefallen, die moderner Kunst sonst eher ablehnend gegenüberstehen. „Kunst, die man erklären muss, ist langweilig“, stellt Alt fest und malt Bilder, die sich dem Betrachter nicht verschließen, sondern ihn im wahrsten Sinn des Wortes „ansprechen“. Der Dialog mit dem Betrachter ist eines der Hauptkennzeichen des Schaffens von Otmar Alt: Seine Werke verwickeln ihre Beschauer in ein nonverbales Zwiegespräch, erzählen ihm von den Stimmungen, Erfahrungen und Erlebnissen des Künstlers. Diese abgeleitete, das Kunstwerk als Medium einsetzende Form der Selbstmitteilung fordert von Alt das Finden immer neuer bildnerischer und malerischer Möglichkeiten. Die Spontaneität der Phantasie bedarf dabei der Umsetzung in eine kompositorische und farbliche Gestaltung, der Intellekt muss die Stimmigkeit der jeweiligen Realisierung kritisch überprüfen.
Resultat dieses komplexen Vorganges sind Werke von scheinbar kindlicher Einfachheit, entspannter Heiterkeit oder naiver Fabulierfreude. Doch ist die Nähe zur unreflektierten Malerei von Kindern das Produkt eines raffinierten künstlerischen Gestaltungswillens, die entspannte Unbeschwertheit Ausfluss eines komplizierten Spielens mit Farben und eines witzigen Umgehens mit Formen, die anderswo in der zeitgenössischen Kunst und Kultur bereits vorhanden sind. Das Erzählerische ist Ergebnis des poetischen Ausspinnens einer ganz persönlichen Mythologie, die Alt nicht nur in einer eigenwilligen Aneignung von Märchen, sondern mehr noch in der Erfindung grotesker Natur- und Tiergeschichten im Lauf der Jahre immer systematischer ausgestaltet hat. Diese persönliche Mythologie ist ebenso wie seine bunte Farbpalette zu einem Charakteristikum seines Œuvres geworden. Beide Faktoren haben zu seiner Beliebtheit beigetragen.